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Koh Chang
Koh Chang

Die 217 Quadratkilometer große Insel, welche übersetzt "Elefanten Insel" heißt, ist mehr als nur eine alternative zu den Inseln weiter im Süden. Im Vergleich zu den bekannten Inseln der Andamanensee rund um Phuket oder Krabi, ist die Insel in ihrer Entwicklung noch sehr jung. Dennoch fehlt es der Insel an nichts. Im Ganzen ist das Umfeld etwas ruhiger, so dass sich die Insel für ruhesuchende Menschen empfiehlt. Umgeben von 51 weiteren teils kleinen Inseln bietet Koh Chang eine wunderschöne Landschaft mit vielen schönen Stränden. Die Unterwasserwelt lädt zum Tauchen und Schnorcheln ein wobei der dichte Dschungel an Land zu Wanderungen einlädt. Teilweise ist es sogar möglich bei Ebbe auf die Nachbarinseln zu laufen und für weiter weg gelegene, stehen Boote zur Verfügung.

Nach Phuket ist Koh Chang die zweigrößte Insel Thailands, mit zugleich aber nur etwa 5000 Einwohnern, und verspricht so natürlich jede Menge Badestrände. Bemerkenswert sind aber auch die Berge die bis zu 700 m hoch über die Insel ragen und oft in Wolken gehüllt sind. Nur an den Küsten liegen kleine Dörfer und die Bewohner leben vom Fischfang oder dem Anbau von Kokosnüssen und Kautschukbäumen.

Da Koh Chang in einem Meeresnationalpark liegt hat sie noch viel von ihren ursprünglichen Charme und ihrer Natürlichkeit bewahrt. Der Marine Nationalpark liegt in der Nähe der kambodschanischen Grenze und besteht aus rund 50 Inseln. Das verspricht kilometerlange Bilderbuchstrände, spektakuläre Sonnenuntergänge, bezaubernde Wasserfälle und einzigartige Mangrovenwälder. Insgesamt 75% der Insel besteht aus undurchdringlichen tropischen Dschungelgebieten. Um Koh Chang und seinen Nachbarinseln finden Schnorchler und Taucher eine exotische Unterwasserwelt und gut erhaltene Korallenriffe. Um die Strände an der Westküste zu erreichen geht es aber erst einmal über Serpentinen durch die Berge, dann endlich erhascht man einen traumhaften Blick auf die Strände, angefangen mit dem White Sand Beach.

Die eigentliche Attraktion der großen Insel sind die vielen schönen Badestrände. Wer ein wenig nach Abwechslung sucht, sollte das Elefantenreiten, Schnorcheln oder Tauchen ausprobieren.

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Anreise und Fortbewegung

Die bequemste Lösung ist es per Flugzeug ab Bangkok anzureisen. Der nächste Flughafen zu Koh Chang liegt bei der Stadt Trat und gehört Bangkok Airways die auch diese Strecke bedient. Weiter geht es per Landtransfer zum Ao Thammachart Pier in 15 Minuten.Die Anreise per Wagen ab Bangkok ist möglich (ca. 300 km). Wir bieten i.d.R. Privattransfers an (rund 4 Stunden Fahrt bis zum Pier). Anreisen ab Pattaya (3 Stunden) oder Ban Phe bei Koh Samet (gut 2 Stunden) können ebenfalls organisiert werden. Alle Anreisen per Wagen führen zu einem der Festlandpiers, es wird dann per Fähre übergesetzt und das letzte Stück auf der Insel wieder per Wagen zurückgelegt. Auch reguläre Busse verkehren mehrmals täglich von Bangkok Ekkamai Terminal nach Trat. Diese benötigen für die Strecke etwa 6 Stunden. Die Fähren verkehren i.d.R. zwischen 7 und 18:30 Uhr und die Überfahrt dauert in etwa 30 Minuten. 

Vor Ort verkehren Songthaews die von den Hotels zu den verschiedenen Stränden fahren.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

Elefantenreiten 

Bis zu dreistündige Ausflüge mit den Dickhäutern lassen sich auf der Insel organisieren. Die Tour beinhaltet unter anderen ein Elefantenbad und Fütterung. Die Wanderung führt über Flüsse und bergige Dschungellandschaften wo die Elefanten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. 

Schnorcheln und Tauchen 

Die beste Zeit um die Unterwasserwelt rund um Koh Chang zu bewundern ist zwischen November und April. Eine besonders schöne Stelle liegt zwischen Koh Chang und Koh Kood, wo es weiche Korallen und bunte Fische zu bewundern gibt. Nicht weit von der Insel sind in nur 15 Metern Wassertiefe ist ein thailändisches Kriegsschiff zusehen, welches von der französischen Marine versenkt wurde. Ein versunkener Öltanker liegt zwischen Koh Chang und Koh Samet, in etwa 35 Metern Tiefe.

Wasserfälle

Auf der Ostseite hat es einige Wasserfälle, die außerhalb des Nationalparks liegen und somit kostenlos besucht werden können. Ab Dezember bis Juli führen diese jedoch fast kein Wasser.


Der Klong Nonsi Fall besteht aus mehreren Stufen und ist nahe von Kan Mai.

Die beiden Wasserfälle Klong Neung und Khiri Phet können von Salak Phet schnell erreicht werden.

Auf der Westseite, in der Nähe vom Klong Prao Beach, befindet sich der malerische Klong Plu Wasserfall. Dieser ergießt sich in ein großes Becken, das ideal zum schwimmen ist. Da er jedoch im Nationalpark liegt, muss ein Eintrittsgeld entrichtet werden. 

Klettergarten

Für Abenteurer besitzt Koh Chang seit ein paar Jahren einen interessanten Kletterpark mit zwei verschiedenen Parcours. Diese sind in den Bäumen angelegt und offerieren außer Adrenalin spektakuläre Sichten auf die Umgebung. Er befindet sich am Bailan Strand, zwischen Klong Prao und Kai Bae Beach.

Kochkurse

Eine weitere interessante Abwechslung bietet sich mit einer Einführung in die thailändische Kochkunst. An der Klong Prao und unweit entfernten Bailan Beach werden Kochkurse angeboten.

Strände

Klong Son Beach

Vom Pier kommend die erste Bucht mit Badestrand. Leider zieht sich das Wasser bei Ebbe weit zurück. Die Landschaft ist allerdings traumhaft schön. In der Bucht liegen das vornehme und teure Aiyapura Resort und das romantische Koh Chang Grand Orchid Resort, das im Bali-Lanna Stil errichtet wurde. 

White Sand Beach

Hinter Klong Son geht es über Serpentinen durch den tropischen Regenwald in die Berge. Nachdem man den höchsten Punkt der Straße erreicht hat blickt man herab auf den 2,5 Kilometerlangen White Sand Beach oder Hat Sai Khao wie die Einheimischen ihn nennen. Dieser Strand wurde als erstes entdeckt und zu einen kleinen Touristencenter ausgebaut, aber es besteht absolut kein Vergleich zu Phuket oder Koh Samui. Trotzdem hat man die Möglichkeit in einen der kleinen Plaza's nach Souvenirs zu schauen, im Internet-Café zu surfen, sich im Supermarkt mit Dingen des täglichen Bedarfs einzudecken und in kleinen gemütlichen Restaurantbars mit anderen Touristen und Einheimischen zu sitzen und thailändische Spezialitäten zu verspeisen. Der Strand selbst weiß mit weißen Sand, Palmen, Laubbäumen und Felsen zu gefallen. Der gesamte Strand fällt flach ab und bei Ebbe zieht sich das Wasser weit zurück, trotzdem ist Baden uneingeschränkt möglich. Der lang gezogene Strand eignet sich auch hervorragend zum Strandwandern, unterwegs kann man Halt in kleinen gemütlichen Restaurants machen und sich erfrischen. Für Reisende die gerne abends etwas unternehmen möchten ist der White Sand Beach ideal. An diesem Strandabschnitt liegen die meisten Unterkünfte der Insel.

Klong Prao Beach

Der nächste Strand, südlich von White Sand Beach gelegen, ist mit rund drei Kilometern recht lang. Viele schätzen den Klong Prao Beach als den schönsten von Koh Chang ein. Hier wird es ruhiger und die Anlagen großzügiger und teurer, ebenfalls verläuft die Straße nicht mehr so dicht am Strand entlang. Ein Kanal und die Flussmündung des Klong Prao teilen den Strand in drei Teile. Wie die meisten Strände an der Westküste fällt der Strand flach ab, Baden ist trotzdem gut möglich.

Kai Bae Beach

Weiter südlich an Klong Prao schließt sich der schöne Kai Bae Beach an. Dieser ist rund zwei Kilometer lang und kann in drei Abschnitte eingeteilt werden. Der südliche Abschnitt liegt in einer wunderschönen kleinen Bucht und ist etwa 300 m lang. Dschungelbewachsene Berge reichen bis dicht an den Strand heran. Überhängende Palmen und Laubbäume bestimmten das tropische Landschaftsbild des Kai Bae Beaches. Dazu kommen vier vorgelagerte Inseln die hervorragend in diese Südseeatmosphäre passen. Koh Man Nai Island kann man bei Ebbe sogar zu Fuß erreichen. Auch am Kai Bae ist anzumerken das der Strand flach abfällt, das Baden aber möglich ist. Kai Bae bietet nach White Sand die meiste Unterhaltung, wenn es auch noch ruhig zugeht. In den kleinen Restaurants und Bars die Cocktails servieren herrscht eine angenehme ruhige Atmosphäre.

Lonely Beach (Hat Ta Nam) 

Dieser Strand schließt sich dem Kai Bae Beach an und ist etwa ein Kilometer lang. Zu erreichen ist dieser Strandabschnitt über eine kleine Straße die durch dichten Regenwald führt, unterwegs gibt es immer wieder schöne Aussichten auf das Meer und die Inselwelt. Der Strand selbst ist ebenfalls traumhaft schön und sehr gut für den Erholungssuchenden geeignet. Hier befinden sich einige kleinere, ganz einfache Bungalowanlagen die nicht im Voraus gebucht werden können.

Ban Bang Bao

Hier liegt das auf Pfählen in die Bucht gebaute Fischerdorf mit einigen Seafood Restaurants die frische Meeresfrüchte auf Ihren Speisekarten haben. Ein schöner Ausflug in den äußersten Südwesten der Insel.  

Die Ostküste der Insel

Die Ostküste der Insel ist nur spärlich bewohnt. Kleine Dörfer wechseln mit Kautschukplantagen, Garnelenfarmen und Regenwald ab. In der südlichen Region der Ostküste, bei Salak Khok, liegt ein Mangrovengebiet, welches man zu Fuß entdecken kann. Hier werden auch Kajaks vermietet und so bietet sich eine interessante Möglichkeit die weniger touristischen Highlights der Insel zu besuchen. Wer sich weiter bis nach Salak Phet vorwagt wird mit einem der besten Seafood Restaurants der Insel belohnt. Immer frische Meeresfrüchte werden Thai-Style serviert. Leider führt die Straße nicht weiter um das südliche Ende der Insel, es fehlen noch rund sieben Kilometer. Statt aber nun den direkten Weg zurückzufahren lohnt sich ein Abstecher auf die südliche Halbinsel zu unternehmen. Vom Khao Kong Berg auf der Peninsula hat der Betrachter eine großartige Aussicht auf das Meer, den Regenwald und die Inseln in der Bucht.

Klima

Die beste Reisezeit ist zwischen November bis Mai, dann ist es i.d.R. trocken und angenehm. Viele Urlauber halten sich hier zwischen Dezember und März auf, dann steigen die Temperaturen auch nur selten über 30 Grad Celsius. In dieser Zeit kann es aber abends und nachts wegen des Windes etwas kühl werden, einen Pullover oder leichte Jacke mitzunehmen ist nicht verkehrt. 

Generell ist zu erwähnen, dass das Wetter während der Nebensaison, etwa Mai bis Oktober besser ist als das an der Andamanenküste, also als Reiseregion eine gute Alternative darstellt. Im Juli und August ist etwas mehr los auf der Insel, da dann viele Urlauber aus Europa kommen. In den übrigen Monaten der Nebensaison ist es angenehm ruhig und es stehen einsame Strände und verträumte Buchten zur Verfügung.

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